Meine Qualifikation

Damals

Mein Handwerk habe ich bereits früh in der familiären Schäferhundezucht und -ausbildung gelernt. Mein Vater war ein erfolgreicher Schutzhundesportler in verschiedenen Hundevereinen, später Polizeihundeführer, und ich war schon als kleiner Steppke immer mit dabei. Es war also selbstverständlich für mich, auch in die Ausbildung sportlich geführter Schutzhunde einzusteigen und die Hunde unserer DSH-Zucht „vom Haus Gaerra“ bis Klasse III mit auszubilden; sie auf Turnieren und Schauen vorzustellen. Später hat mich der Schutzdienst sehr interessiert und ich habe als Figurantin auf dem Platz gestanden.

Allerdings bin ich irgendwann nicht mehr mit den manchmal sehr rüden und auch brachialen Ausbildungsmethoden klar gekommen. Schäferhunde halten leider eine ganze Menge aus. Um es kurz zu machen, ich habe mich auf meinen eigenen Weg gemacht. Das passte einfach nicht mehr zusammen. Und die Schutzhundearbeit brauchte erstmal eine Pause. Ich war dann fast zehn Jahre lang als Berufsreiterin tätig und habe mit meinem damaligen Partner einen eigenen Ausbildungs- und Turnierstall geführt. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Gestern

Nach meinem Wirtschafts-Studium und mehr als zwanzig Jahren als Angstellte in leitenden Positionen habe ich mich als Hundebetreuerin und Dogwalkerin in die Selbständigkeit aufgemacht. Dabei habe ich viele verschiedene Hundecharaktere mit ihren ganz eigenen Bedürfnissen angeleitet und in friedlichem Zusammensein durch Feld, Wald und Flur geführt und tue es bis heute noch. Dass ich als Hundebetreuerin immer mehr Ansprechpartnerin zu Hundeerziehung und Problemverhalten werden könnte, hat mich überrascht. Also, Trainerin werden, auf altes und neues Wissen setzen. Als das klar war, hat es noch mehrere Monate gedauert, bis ich die Spreu vom Weizen der Hundetrainerausbildungen getrennt hatte.

Ich wollte eine Ausbildung finden, in der nicht eine bestimmte Methode im Vordergrund steht, sondern in der ich ein wissenschaftlich fundiertes Handwerk erlerne, das auf den Gesetzen der Lerntheorie basiert.

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Heute

Fündig geworden bin ich dann bei der Tierakademie Scheuerhof von Dr. Viviane Theby und Michaela Hares. Und der Scheuerhof ist weit mehr, denn ich bin dort mit einem Netzwerk aus erfahrenen Trainer*innen, Tierärzt*innen und Verhaltenstherapeut*innen verbunden.

Es hat sich also gelohnt, dass ich mir Zeit gelassen habe, denn meine heutigen Fähigkeiten sind neben meiner  mittlerweile mehr als 30-jährigen Erfahrung größtenteils auch auf meine mehrjährige Ausbildung bei der Tierakademie und damit bei den besten, moderen Hunde- und Tiertrainerinnen zurückzuführen.

Durch die Tierärztekammer Schleswig-Holstein habe ich mich nach der Ausbildung zusätzlich erfolgreich als qualifizierte Hundeerzieherin und Hundeverhaltensberaterin prüfen und zertifizieren lassen. Das Land Niedersachsen hat mich als Sachkundeprüferin für Hundehalter*innen anerkannt, so dass ich auch den Hundeführerschein nach niedersächsischem Hundegesetz abnehmen darf.

Die Erlaubnis nach § 11 Abs. 1 Nr. 8 f TierSchG, die regelt, gewerbsmäßig für Dritte Hunde ausbilden zu dürfen und die Ausbildung der Hunde durch den Tierhalter anleiten zu dürfen, wurde 7Dogs Hundetraining und Coaching durch das Amt für Lebensmittelüberwachung und Tiergesundheit der Stadt Kassel erteilt.

Selbstverständlich bilde ich mich regelmäßig weiter, denn nur, wenn ich in Bewegung bleibe, kann ich immer besser werden und auf dem neuesten Stand bleiben.

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